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Beratung

Warum ein Elfer, Baujahr 1984 bis 1989?

Die Zuverlässigkeit der Motoren hat im Laufe der Entwicklung natürlich zugenommen. Daraus müsste eine Kaufentscheidung, rein motortechnisch betrachtet, grundsätzlich zu Gunsten der 3,2-Liter-Modelle ausfallen. In der Kategorie der Sportwagen sind diese Motoren in punkto Zuverlässigkeit als absolut einmalig anzusehen. Es ist keine Seltenheit, dass diese Motoren Fahrleistungen von über 300.000 km erreichen; ohne Motorüberholung.


Der 3,2-Liter überzeugt durch seine Fahrleistungen
Sie überzeugen alle! Sind die älteren giftiger, überzeugen die 3,2-Liter-Mororen durch Souveränität.


Anders bei dem 204-PS-Motor, der durch eine höhere Verdichtung mehr Leistung erzielt. 231 PS weist der 3,2-Liter-Motor des Carrera ("C1") ab Modell 84 auf. Allerdings wirkt die Beschleunigung von 5,8 Sekunden auf 100 km/h etwas mager, wenn man bedenkt, dass das Vorgängermodell 3 Jahre zuvor schon eine Beschleunigung von 5,9 Sekunden aufzuweisen hatte. In höheren Geschwindigkeitsbereichen spielt der Carrera jedoch seine Stärken aus. Und diese Stärke liegt in der Höchstgeschwindigkeit (SC 240 km/h) von 254 km/h!

G50-Getriebe


Aus Verbesserungsgründen ersetze man 1987 das bis dahin verwendete Typ-915-Getriebe durch das direktere und modernere G50-Getriebe. Um die Pedalkräfte zu verringern, wurde die Kupplung von da an hydraulisch ausgelöst. Das G50-Getriebe ist gegenüber Nachfolger-Getrieben (964, 993) nicht schlechter

Warum ein 964?

Generell ist zu sagen, dass beim Modell 964 die modernen Sicherheitssysteme erstmals Einzug hielten, ABS, Airbag und Servo. Trotz der optisch nur geringfügig veränderten Silhouette entstand ein technisch zu ca. 80% erneuertes Auto. Ebenfalls erhältlich, Fahrzeuge mit Allradantrieb und Automatik-Tiptronicgetriebe. Somit ist die Baureihe 964 der letzte „schmale“ Elfer, welcher beide Welten aus klassischer Optik und „moderner Technik“ verbindet. Das 3,6 Liter Triebwerk verrichtet seinen Dienst in alltagstauglicher Manier. Die Wartungskosten liegen beim 964 ein wenig höher, da das Einstellen der Ventile mehr Zeit in Anspruch nimmt als beim Vorgänger. Das Triebwerk wurde als Doppelzünder konstruiert, sodass bei Wartung 12 Zündkerzen, 2x Verteilerkappen und Finger anfallen. Techniktipp: Bei einem 964/ ebenfalls beim 993, sollte der Verteiler spätestens alle 6 Jahre überholt werden! Bei der Überholung wird der Zahnriemen ersetzt, welcher beide Verteiler miteinander verbindet ( reißt dieser, droht ein kapitaler Motorschaden) weiterhin werden Kugellager geprüft und bei Bedarf ersetzt.

Warum ein 993?


Der letzte Luftgekühlte, das bedeutet gegenüber dem 964, keine Ventileinstellung mehr durch den Einsatz von Hydrostößeln, eine geänderte Hinterachse, welche auf Langstrecken oder der Autobahn komfortabler als beim Vorgänger ist. Das 6 Gang Getriebe Schaltgetriebe. Kauftipp: Modeljahr 1996 Varioram-Motor mit 286 PS und das kurze G50/21 Getriebe sind für den sportlich gestimmten Fahrer eine interessante Kombination. Besonders gefragt, die Modelle 2S und 4S, welche die „gute Saugertechnik“ in der schönen turbobreiten Karosserie vereinen. Im Großen und Ganzen ist der 993 die modernste Evolution der luftgekühlten Modelle, die geringsten Pedalkräfte und angenehmstes Handling lassen die Baureihe bis heute zum geliebten Alltagsauto (nicht nur bei Männern) werden.

Warum (K)ein 996?

Von den Fahrzeugen der Baureihe 996 erster Generation ( 300Ps ) raten wir grundsätzlich ab, häufig auftretende Motorschäden und viele andere Mängel lassen die „günstigen Elfer“  schnell zum teuren Ärgernis werden.

Die Generation Facelift ( 320PS ) klare Scheinwerfer, mit nachvollziehbarer Historie ist durchaus empfehlbar, speziell S Modelle erfreuen sich zunehmend steigender Beliebtheit. Die Turbo und Gt Modelle sind ebenfalls empfehlenswert, dank des Vorgänger-Motorblocks gelten diese als standfest und leistungsfähig. Besonderer Augenmerk:  Alle 996 Modelle neigen am Kühlwasserbehälter und Wasserkühler zur Undichtigkeit.

Presse

All About Porsche

 

         Es riecht neu, es riecht nach Luxus, Leder und Leidenschaft: Das Elferhus in Ratekau hat sich neu aufgestellt. Was Dirk-Espen Ehlert und Matthieu Martin hier im hohen Norden bieten, verblüfft so ziemlich jeden, der auf dem Weg zur Ostsee einen Abstecher in das Autohaus der freien Porsche-Händler macht: Rund zwei Dutzend gepfl egte Porsche werden auf 370 Quadratmetern im Showroom präsentiert, nicht nur Elfer, wie der Name vermuten lässt, sondern auch 964, 993, Cayenne, mehrere Klassiker und einige andere Fabrikate. „Inzahlungnahmen“, schmunzelt Ehlert, „irgendwann kommt jeder zu uns.“ Ende vergangenen Jahres ist der Neubau fertig geworden, größer, schöner, vielfältiger als der 2004 gegründete Urbetrieb, der von den beiden Porsche-Maniacs seit 14 Jahren mit nicht nachlassender Begeisterung für die schwäbische Marke geführt wird. Der Werkstattbereich mit fünf erfahrenen Mitarbeitern ist kaum kleiner, 350 Quadratmeter stehen für alle noch so anspruchsvolle Arbeiten zur Verfügung. Dirk-Espen Ehlert startete seine Karriere von der Pike auf im Verkauf direkt bei Porsche, Matthieu Martin verdiente sich erste Sporen im Rennsport, ehe er in den Porsche-Handel einstieg. Und den betreiben die beiden agilen Chefs mit Herzblut und viel Sachverstand. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, klassische Sportwagen, speziell 911er, zu bezahlbaren Preisen anbieten zu können“, bringt Ehlert die Firmenphilosophie auf den Punkt, „egal, ob es um die Freude des exklusiven Fahrvergnügens, die Erfüllung eines Jugendtraums oder den Klassiker als Wertanlage geht, setzen wir alles daran, für jeden das richtige Fahrzeug anbieten zu können.“

Mit guten Verbindungen, viel Know-how und dem leidenschaftlichen Ehrgeiz, das Beste möglich zu machen, stehen die beiden Chefs ihren Kunden von der ersten Minute an mit Rat und Tat und fachkundiger Expertise zur Seite. Ob es um eine aufwändige Komplettrestaurierung, eine überschaubare Revision, die kleine Inspektion oder den Erwerb eines „fertigen“ Wagens geht: Auf die Crew vom Elferhus ist Verlass, hier sind nicht nur luftgekühlte Klassiker in guten Händen. Der Rundumservice durch die Porsche-Spezialisten umfasst neben Service und Inspektion komplette Restaurationen, Karosserie- und Lackierarbeiten, Motor- und Getriebebau, Fahrzeugelektrik, Leistungssteigerung, Fahrzeugpfl ege wie Sattlerarbeiten, Targadächer, Sitze, Himmel etc., Verchromen, Pulverbeschichten, Trockeneisstrahlen, Klimaservice, Ersatzteilbeschaffung, Versiegelung mit TIMEMAX und sogar den Aufbau von Rennfahrzeugen. Die Fachkompetenz, Fairness und Seriosität der Autohus-Mannschaft hat sich weit über den Ostseeraum hinaus herumgesprochen. Wer einmal hier war, kommt gerne wieder, treue Stammkunden reisen sogar aus Finnland zum Kauf und aus Frankreich zum Werkstattservice an, nicht selten mit weiteren Interessenten im Schlepptau. Wer einen schönen 911er sucht oder sein Fahrzeug individuell veredeln lassen möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Wie meinte ein zufriedener Kunde so treffend? „Wenn die Zeit reif ist für den 911er, werde ich wieder ins Elferhus kommen.“ Braucht es noch mehr Argumente? elferhus.de

 

Quelle der Art.: "Träume Wagen" 02/2018

"Elferhus":
Sportwagenspezialist in neuer Werkstatt

     Ratekau. Als gleichberechtigte Partner haben Matthieu Martin und Dirk Ehlert im Jahr 2004 ihr „Elferhus“ in Ratekau gegründet. Mit ihrem Unternehmen haben sie es sich dabei zur Aufgabe gemacht, klassische Sportwagen, speziell Porsche 911, zu bezahlbaren Preisen anbieten zu können. Von der Restaurationsbasis bis hin zum neuwertigen Sportwagen stehen sie ihren Kunden seitdem mit Rat und Tat zur Seite. Eine Geschäftsphilosophie, mit der sie seit Anbeginn auf der Überholspur unterwegs sind. „Wir sind über die Jahre immer weiter gewachsen – sowohl personell als auch räumlich“, erklärt Matthieu Martin. Was zunächst eher als lockerer Zweimann-Betrieb in einer kleinen „Schraubergarage“ in Ratekau begann, hat sich rasant zu einem prächtig aufgestellten Unternehmen entwickelt. 2006 folgte der Umzug ins Ratekauer Gewerbegebiet in größere Räumlichkeiten in der Ernst-Abbe-Straße. Jedoch wurden auch diese schnell zu klein, so dass der Werkstattbereich in eine benachbarte, rund 200 Quadratmeter große Halle ausgelagert wurde. Aufgrund der anhaltend großen Nachfrage reichte zuletzt aber auch diese Fläche nicht mehr aus, so dass sich die beiden Firmenchefs entschlossen, erneut zu expandieren. Seit gut fünf Wochen ist der Sportwagenspezialist nun in einer komplett neuen Werkstatt in der Ernst-Abbé-Straße 23 zu finden.

Vor 14 Jahren gründeten Matthieu Martin (l.) und Dirk Ehlert das bekannte Autohaus.

Unter der Adresse Ernst-Abbe-Straße 23 ist die neue Werkstatt in Ratekau zu finden.

Vier hochqualifizierte KfZ-Mechaniker kümmern sich hier um die edlen Fahrzeuge, setzen sie in oftmals aufwändigen Verfahren wieder instand oder verändern sie auf Kundenwunsch. „Die neue Halle bietet uns hervorragende Bedingungen“, sagt Matthieu Martin. Auf rund 350 Quadratmeter gibt es fünf saubere Mechanikerplätze. Einer davon ist ausschließlich für die Direktaufnahme und Schnelldurchsicht vorgesehen. In einem abgetrennten Raum der Halle wurde zudem ein separater Karosserie- und Metallbauarbeitsplatz eingerichtet. „Damit sind die Bereiche, in denen saubere Arbeiten anstehen,nun von dem getrennt, in dem Staub und Dreck anfallen. Denn das vereinfacht viele Abläufe doch erheblich“, freut sich der Autohaus-Chef über diese Neuerung ganz besonders. Der Sportwagenspezialist nimmt Modelle aller Hersteller und Modelle in Zahlung und bietet von der Inspektion über Sattlerarbeiten und Neuverchromung bis hin zum Trockeneisstrahlen umfassende Serviceleistungen für alle Porsche-Fahrzeuge und alle anderen Klassiker. Kontakt und weitere Infos zum „Elferhus“ unter Telefon 04504/708192 oder www.elferhus.de.

 

Quelle der Art.: Der Reporter Sportwagenspezi Nr. 5  21/01/2018

DER G-PUNKT

Hoch im Norden haben sich zwei Elfer-Fans mit ihrem ELFERHUS auf das G-Modell spezialisiert. Aber auch andere Porsche sind in Ratekau willkommen

 

      Das Porsche-Virus wurde von einem 911 SC auf Matthieu Martin übertragen. Der gelernte Speditionskaufmann aus Ratekau bei Lübeck war schon immer ein Autofan. Er fuhr lokale Rennen und Rallyes, und irgendwann landete er bei dem 3,0-Liter-Elfer mit dem Zusatz SC (Super Carrera). Zur gleichen Zeit hatte sein Schulfreund Dirk-Espen Ehlert aus dem benachbarten Timmendorfer Strand eine Ausbildung zum Automobil-Kaufmann im Porsche-Zentrum Lübeck absolviert. Doch der überwiegende Umgang mit Zahlen behagte dem jungen Mann schon bald nicht mehr: „Lass uns etwas Eigenes aufbauen, das macht mehr Spaß“, sagte er zu Matthieu Martin – die Idee zum Elferhus war geboren.

     2004 fingen die beiden 1977 geborenen Enthusiasten mitten in Ratekau klein an: mit einem „Glaskasten“, in dem bis zu sechs Elfer Platz hatten. „Wir haben Elfer gekauft, aufbe reitetund dann verkauft. Da ist immer etwas hängen geblieben, um weiterzumachen“, beschreibt Ehlert in seiner sachlichen, norddeutschen Art die Anfänge der Firma. Der Glaskasten wurde bald zu eng, und die beiden Geschäftspartner zogen 2006 in das Gewerbegebiet um. Hier verfügen sie nun über eine größere Ausstellungshalle und eine gut ausgestatteteWerkstatt, in der mit Waldemar Fischer der dritte Mann im Bunde der Elfer-Freunde schraubt. Doch auch dort ist man mittler weile schon an die räumlichen Grenzen
gestoßen. Im kommenden Jahr soll deshalb angebaut und die Fläche verdoppelt
werden.

   

Paradies für G-Fans: Ob Coupé, Targa oder Cabriolet – im Elferhus sind alle Varianten dieses 911 vertreten, vor allem die Modelle aus den achtziger Jahren

 

So findet man viele G-Modelle zwischen 20 000 und 30 000 Euro in sehr gutem Zustand.Die meisten weisen zwar eine hö here Laufleistung zwischen 100 000 und 200 000 Kilo metern auf, aber das sollte eigentlich kein Thema sein, denn bei entsprechender Pflege halten die 3,2-Liter-Sechszylinder-Boxer deutlich höhere Kilometerleistungen aus. Eine technische Durchsicht und Aufbereitung der Fahrzeuge ist im Elferhus selbstverständlich.

     Und woher kommen die zum Verkauf stehenden Elfer? „Fast alle aus Deutschland“, erzählt Martin, „mit amerikanischen Fahrzeugen wollen wir nichts zu tun haben.“

Er verzieht beim Wort US-Import das Gesicht – kein Wunder, denn von einer USA-Reise kehrte der Kennerim letzten Jahr mit leeren Händen zurück: „Ich bin 5000 Meilen durch das Land gefahren und habe mir fast 50 Autos angeschaut. Da war kein einziges vernünftiges darunter.“ VielSchrott werde jenseits des großen Teiches angeboten, mit dem Laufleistungen getrickst, es werde viel versprochen, aber wenig gehalten, und unter dem oft neuen Lack täten sich vielfach Abgründe auf. Der Markt für klassische Elfer sei in Übersee weitgehend abgegrast, die wirklich guten Fahrzeuge mittlerweile längst nach Europa geholt.

 

Saubere Sache: Die Werkstatt ist gut ausgestattet, aber mittlerweile zu klein. Deshalb wird das Elferhus im kommenden Jahr ausgebaut

      Neben dem An- und Verkauf der luftgekühlten Elfer bietet das Elferhus auch die Wartung der klassischenBoxer-Modelle an. Mit einem Stunden-Verrechnungssatz von 60 Euro plus Mehrwertsteuer steht man im Vergleich günstig dar. „Bei uns gibt es den Liter Öl schon für fünf Euro“, beschreibt Martin die Preispolitik der Elfer-Fans. Bei 13 Litern Öl - inhalt der 3,2-Liter-Motoren bringt allein das eine Menge Ersparnis gegenüber den Preisen beim  Vertragshändler. Das Einzugsgebiet für Wartungsarbeiten reicht von Schleswig-Holstein bis zum Großraum Hamburg. „Aber wir haben beispiels - weise auch einen Elfer-Fahrer ausBerlin, der uns sein G-Modell regelmäßig zum Kundendienst bringt“, beschreibt Martin die gute Kundenbindung.

     Der Abschied vom Elferhus fällt ein wenig schwer, denn man hat denEindruck, dass einem zahlreiche Scheinwerferpaare traurig hinterher blicken. Das weiße Carrera Cabriolet von 1987 etwa, das rote Coupé aus dem letzten G-Modell-Baujahr 1989 (K-Programm) oder der schwarze Targa von 1987 scheinen uns hinterher zu rufen: Warum nimmst du mich nicht mit? Ja, warum eigentlich nicht? Im Elferhus findet man tatsächlich noch einen bezahlbaren klassischen, luftgekühlten 911. Dass die G-Modelle bei den laufenden Unterhaltskosten zu den günstigen Elfern zählen, kommt hinzu. Und in ein paar Jahren sind sie dann rich tige Oldtimer mit H-Kennzeichen.

 

Quelle der Art.: 9elf Heft 4 aus 2010